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Stückgutversand

Im Stückgutversand wird nicht stapelbare Ware nach Lademeter abgerechnet, mit einem Umrechnungsfaktor von rund 1.750 bis 1.850 Kilogramm pro Lademeter. Eine leichte, aber sperrige Sendung kann dadurch doppelt so teuer werden wie stapelbare Ware auf derselben Fläche. Dieser Artikel erklärt diese Preislogik, und wo ein Onboard Kurier bei einem einzelnen, nicht stapelbaren Teil eine echte Alternative ist.
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Article overview

Im Stückgutversand wird nicht nach Gewicht allein abgerechnet, sondern nach beanspruchter Ladefläche, dem Lademeter, ein Prinzip, das auch calcargo in seiner Erklärung der Lademeter-Berechnung darstellt. Ein gängiger Umrechnungsfaktor liegt bei 1.750 bis 1.850 Kilogramm pro Lademeter, selbst eine leichte Palette wird mit diesem Mindestgewicht abgerechnet, wenn sie den entsprechenden Bodenplatz beansprucht. Ist die Ware zusätzlich nicht stapelbar, blockiert sie die volle Ladehöhe und kostet dadurch oft doppelt so viel wie stapelbare Ware auf derselben Fläche.

Was den Lademeter im Stückgutversand tatsächlich bestimmt

  • Ein Lademeter entspricht einem laufenden Meter Ladefläche bei voller Aufliegerbreite, üblicherweise 2,40 Meter, unabhängig vom tatsächlichen Gewicht der Sendung.
  • Eine Europalette belegt rund 0,40 Lademeter, bei stapelbarer Ware unter einem Meter Höhe kann dieser Wert von manchen Speditionen halbiert werden.
  • Ist die Ware als nicht stapelbar gekennzeichnet, wird der volle Lademeter-Satz ohne Abzug berechnet, unabhängig von der tatsächlichen Höhe der Sendung.

Warum nicht stapelbare Ware im Stückgutversand so viel teurer wird

Genau an diesem Punkt unterschätzen viele Versender die tatsächlichen Kosten ihrer Sendung.

  • Nicht stapelbare Ware blockiert die gesamte Ladehöhe, eine zweite Sendung kann nicht darauf platziert werden, selbst wenn die eigene Ware niedrig ist.
  • Der Preis richtet sich nach dem höheren Wert aus Lademeter und tatsächlichem Gewicht, bei sperriger, leichter Ware ist das fast immer der Lademeter-Wert.
  • Im Vergleich zu stapelbaren Gütern führt das oft zu doppelt so hohen Transportkosten, bei gleichem tatsächlichem Gewicht der Sendung.

Warum ein Onboard Courier die Lademeter-Logik nicht ändert, aber umgeht

Das ist der ehrliche Punkt, den wir offen ansprechen: Für größere, mehrere Paletten umfassende Sendungen bleibt regulärer Stückgutversand oder eine Teilladung die wirtschaftlich richtige Wahl, ein Onboard Courier ersetzt das nicht. Bei einem einzelnen, kleinen, aber sperrigen und nicht stapelbaren Teil entfällt die Lademeter-Logik dagegen komplett, da es persönlich im Gepäck reist, nicht als Frachtstück auf der Ladefläche.

Wo ein Onboard Courier statt Stückgutversand tatsächlich sinnvoll ist

  • Ein einzelnes, sperriges, nicht stapelbares Teil, für das eine reguläre Lademeter-Abrechnung unverhältnismäßig hohe Kosten verursachen würde.
  • Ein besonders zeitkritisches Ersatzteil, das nicht auf den nächsten planmäßigen Sammelgut-Lauf warten kann.
  • Ein empfindliches Einzelstück, bei dem jeder zusätzliche Umschlagpunkt im Stückgutnetzwerk ein unnötiges Schadensrisiko wäre.

Wie OBC ONE ein einzelnes Teil statt über Stückgutversand zustellt

Ein typischer Einsatz läuft in sechs Schritten, die sich meist überschneiden, um Zeit zu sparen.

  1. Anfrage und Angebot. Sie teilen mit, was bewegt werden muss, wohin und bis wann. OBC ONE liefert ein Komplettangebot in unter 15 Minuten.
  2. Kuriereinsatz. Ein geprüfter Kurier in der Nähe des Ursprungsorts wird sofort losgeschickt.
  3. Sichere Abholung. Das Teil wird direkt beim Absender abgeholt und geprüft.
  4. Persönliche Begleitung während des gesamten Transports. Der Kurier trägt es bei sich, ohne Lademeter-Abrechnung und ohne zusätzliche Umschlagpunkte.
  5. Direkte Zustellung. Die Übergabe erfolgt direkt beim Empfänger vor Ort.
  6. Zustellnachweis. Eine zeitgestempelte Bestätigung für Ihre Unterlagen.

Warum Speditionen bei sperrigen Einzelteilen auf OBC ONE setzen

Die Wahl des richtigen Partners für ein einzelnes, nicht stapelbares Teil beginnt beim Geschäftsmodell. Viele spezialisierte Kuriere verkaufen direkt an Endkunden, was sie in Konkurrenz zu den Speditionen bringt, die sie eigentlich beauftragen würden. OBC ONE ist bewusst anders aufgebaut: wir arbeiten ausschließlich für und mit Speditionen und zeitkritischen Abteilungen. Wir gehen niemals direkt auf Ihre Kunden zu und stehen nie in Konkurrenz zu Ihnen.

Dieses Partnermodell basiert auf echter operativer Erfahrung. OBC ONE wurde von einem Onboard Courier gegründet, der selbst über sechs Jahre rund drei Millionen Kilometer geflogen ist, so versteht das Netzwerk genau, wo regulärer Stückgutversand die richtige Wahl bleibt und wo ein einzelnes Teil wirtschaftlicher und sicherer persönlich begleitet reist. Speditionen setzen auf uns, weil wir liefern:

  • Ein Komplettangebot in unter 15 Minuten, rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr.
  • Über 1.500 geprüfte Kuriere, positioniert an wichtigen Drehkreuzen weltweit.
  • Echte Tür-zu-Tür-Abdeckung, mit Ein- und Ausfuhrverzollung sowie Importer-of-Record-Service in den meisten Märkten.
  • IATA-zertifizierte Gefahrgut-Kompetenz für Sendungen, die das erfordern.
  • Eine Spezialisierung auf Onboard Courier und Hand Carry für zeitkritische Einsätze, auf höchstem Niveau.

Wie Sie den richtigen Partner auswählen

  • Ehrliche Einschätzung, wann Stückgutversand und wann ein Onboard Courier wirtschaftlicher ist, statt pauschaler Empfehlungen unabhängig von Größe und Form der Sendung.
  • Schnelle, transparente Angebote, idealerweise mit einem namentlich benannten Disponenten.
  • Echte Netzwerkdichte an wichtigen Drehkreuzen, damit der Kurier nicht erst selbst anreisen muss.
  • Erfahrung mit sperrigen, nicht stapelbaren Einzelteilen, wo reguläre Lademeter-Tarife unverhältnismäßig hoch ausfallen.
  • Ein reines Speditions-Partnermodell, damit Ihr Lieferpartner nie zur Konkurrenz wird.

Häufig gestellte Fragen

Wie wird Stückgutversand normalerweise abgerechnet?

Nach dem höheren Wert aus tatsächlichem Gewicht und Lademeter, wobei ein Lademeter meist mit 1.750 bis 1.850 Kilogramm gleichgesetzt wird.

Warum kostet nicht stapelbare Ware im Stückgutversand mehr?

Weil sie die gesamte Ladehöhe blockiert und mit dem vollen Lademeter-Satz berechnet wird, unabhängig vom tatsächlichen Gewicht.

Lohnt sich ein Onboard Courier für Stückgutmengen?

Nein. Für größere, mehrere Paletten umfassende Sendungen bleibt regulärer Stückgutversand oder eine Teilladung wirtschaftlich richtig.

Wann lohnt sich ein Onboard Courier statt Stückgutversand?

Bei einem einzelnen, sperrigen, nicht stapelbaren oder besonders zeitkritischen Teil, für das eine reguläre Lademeter-Abrechnung unverhältnismäßig teuer wäre.

Verkaufen Sie direkt an Verlader oder Käufer?

Nein. OBC ONE arbeitet ausschließlich für und mit Speditionen und zeitkritischen Abteilungen. Wir agieren als White-Label-Partner und gehen nie direkt auf die Kunden unserer Kunden zu.

Bringen Sie ein sperriges Einzelteil ohne Lademeter-Aufpreis in Bewegung

Wenn Sie als Spedition ein einzelnes, nicht stapelbares Teil haben, für das regulärer Stückgutversand unverhältnismäßig teuer wäre, fordern Sie jetzt Ihr Komplettangebot für einen Onboard Kurier an und lassen Sie unser Team den nächstgelegenen geprüften Kurier innerhalb von 15 Minuten losschicken, rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr.