CIF (Cost, Insurance and Freight, Kosten, Versicherung und Fracht) blieb bei der Reform der Incoterms 2020 bei der alten Mindestdeckung, ein Punkt, den auch Röhlig Logistics in seiner Übersicht der Incoterms 2020 hervorhebt. Der Verkäufer muss lediglich eine Versicherung nach Klausel C der Institute Cargo Clauses abschließen, benannte Gefahren, keine All-Risk-Deckung. Zusätzlich untersagen manche Länder außerhalb der EU gesetzlich, dass eine ausländische Versicherung überhaupt anerkannt wird, was eine solche Police im Schadensfall wertlos machen kann.
Was diese Klausel bei Fracht und Versicherung tatsächlich verlangt
- Der Verkäufer trägt die Frachtkosten bis zum Bestimmungshafen und schließt zusätzlich eine Transportversicherung zugunsten des Käufers ab.
- Das Risiko geht bereits im Verschiffungshafen über, sobald die Ware an Bord des Schiffes verladen wurde, die Versicherung bleibt aber Pflicht des Verkäufers.
- Die Mindestdeckung entspricht Klausel C der Institute Cargo Clauses, sie deckt nur benannte Gefahren ab, nicht alle Risiken.
Warum die Mindestdeckung bei CIF für hochwertige Ware oft nicht ausreicht
Genau hier liegt der Unterschied zum ähnlichen CIP, der 2020 deutlich verschärft wurde.
- CIF blieb bei der Reform unverändert bei Klausel C, während CIP seither eine All-Risk-Deckung nach Klausel A verlangt.
- Bei hochwertiger oder empfindlicher Ware deckt die Mindestdeckung häufig nicht alle realistischen Schadensursachen ab, etwa unsachgemäße Handhabung ohne benannte Ursache.
- In manchen Ländern außerhalb der EU ist eine ausländische Versicherung gesetzlich gar nicht zugelassen, ein Käufer sollte das vorab prüfen, bevor er sich auf die Verkäuferpolice verlässt.
Warum ein Onboard Courier die Versicherungsdeckung bei CIF nicht erhöhen kann
Das ist der ehrliche Punkt, den wir offen ansprechen: Ein Onboard Courier schließt keine Versicherung ab und macht aus einer Mindestdeckung keine All-Risk-Police. Ist eine Sendung beschädigt und die Deckung geringer als erwartet, bleibt das eine Frage zwischen Versicherer und Vertragsparteien.
Wo OBC ONE bei einer CIF-Sendung tatsächlich hilft
- Ein Ersatzteil, das dringend nachgeliefert werden muss, während eine beschädigte Sendung noch über die Mindestdeckung abgewickelt wird.
- Schadensrelevante Dokumente, etwa ein Schadensprotokoll oder ein Konnossement, die fristgerecht beim Versicherer vorliegen müssen.
- Eine zeitkritische Ersatzlieferung, wenn die Klärung der Deckungshöhe länger dauert, der Betrieb beim Käufer aber nicht warten kann.
Wie OBC ONE bei einer CIF-Sendung schnell einspringt
Ein typischer Einsatz läuft in sechs Schritten mit OBC ONE, die sich meist überschneiden, um Zeit zu sparen.
- Anfrage und Angebot. Sie teilen mit, was fehlt, wohin es muss und bis wann. OBC ONE liefert ein Komplettangebot in unter 15 Minuten.
- Kuriereinsatz. Ein geprüfter Kurier in der Nähe des Ursprungsorts wird sofort losgeschickt.
- Sichere Abholung. Die Sendung wird direkt beim Absender abgeholt und geprüft.
- Persönliche Begleitung während des Transports. Der Kurier trägt die Sendung in der Kabine mit sich, bei jeder Zwischenlandung.
- Direkte Zustellung. Die Übergabe erfolgt direkt beim Empfänger vor Ort.
- Zustellnachweis. Eine zeitgestempelte Bestätigung für Ihre Unterlagen, hilfreich für die Schadensakte.
Warum Speditionen bei dieser Regelung auf OBC ONE setzen
Die Wahl des richtigen Partners für eine gefährdete Sendung beginnt beim Geschäftsmodell. Viele spezialisierte Kuriere verkaufen direkt an Endkunden, was sie in Konkurrenz zu den Speditionen bringt, die sie eigentlich beauftragen würden. OBC ONE ist bewusst anders aufgebaut: wir arbeiten ausschließlich für und mit Speditionen und zeitkritischen Abteilungen. Wir gehen niemals direkt auf Ihre Kunden zu und stehen nie in Konkurrenz zu Ihnen.
Dieses Partnermodell basiert auf echter operativer Erfahrung. OBC ONE wurde von einem Onboard Courier gegründet, der selbst über sechs Jahre rund drei Millionen Kilometer geflogen ist, so versteht das Netzwerk genau, wo bei einer CIF-Sendung echte Hilfe möglich ist und wo die Deckungsfrage allein zwischen den Vertragsparteien und dem Versicherer liegt. Speditionen setzen auf uns, weil wir liefern:
- Ein Komplettangebot in unter 15 Minuten, rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr.
- Über 1.500 geprüfte Kuriere, positioniert an wichtigen Drehkreuzen weltweit.
- Echte Tür-zu-Tür-Abdeckung, mit Ein- und Ausfuhrverzollung sowie Importer-of-Record-Service in den meisten Märkten.
- IATA-zertifizierte Gefahrgut-Kompetenz für Sendungen, die das erfordern.
- Eine Spezialisierung, Onboard Courier und Hand Carry für zeitkritische Einsätze, auf höchstem Niveau.
Wie Sie den richtigen Partner auswählen
- Ehrliche Einschätzung, was ein Onboard Courier tatsächlich leisten kann, statt falscher Versprechen zur Erhöhung einer bestehenden Versicherungsdeckung.
- Schnelle, transparente Angebote, idealerweise mit einem namentlich benannten Disponenten.
- Echte Netzwerkdichte an wichtigen Häfen und Drehkreuzen, damit der Kurier nicht erst selbst anreisen muss.
- Erfahrung mit schadensrelevanten Dokumenten und Fristen, wichtig während einer laufenden Versicherungsklärung.
- Ein reines Speditions-Partnermodell, damit Ihr Lieferpartner nie zur Konkurrenz wird.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet CIF genau?
Cost, Insurance and Freight, Kosten, Versicherung und Fracht, bedeutet, dass der Verkäufer Fracht und eine Mindestversicherung bis zum Bestimmungshafen bezahlt.
Welche Versicherungsdeckung verlangt diese Klausel?
Nur die Mindestdeckung nach Klausel C der Institute Cargo Clauses, benannte Gefahren, keine All-Risk-Deckung wie bei CIP seit 2020.
Wird eine CIF-Versicherung überall anerkannt?
Nicht immer. Manche Länder außerhalb der EU untersagen gesetzlich die Anerkennung einer ausländischen Versicherung, das sollte vorab geprüft werden.
Kann ein Onboard Courier eine unzureichende Versicherung ausgleichen?
Nein. Er schließt keine Versicherung ab, er hilft bei der schnellen Zustellung von Ersatzteilen oder Dokumenten während der Schadensklärung.
Verkaufen Sie direkt an Verlader oder Käufer?
Nein. OBC ONE arbeitet ausschließlich für und mit Speditionen und zeitkritischen Abteilungen. Wir agieren als White-Label-Partner und gehen nie direkt auf die Kunden unserer Kunden zu.
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